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Hochprofitable Marktanalysen und Tradingsignale
                 Hochprofitable Marktanalysen und Tradingsignale 

DAX - Chartanalyse / weekly

DAX-Signal Tradingsignal Chart Signal Trading HS Struck DAX - Wochenchart ab 06.01.2020 (Beispielanalyse)

                                              DAX:

 

Nun ist es also gut ein Jahr her, dass unser DAX bei 10279 Punkten anzutreffen war. Das war am 27. Dezember 2018 und ein wahrhaft absurdes Kursniveau. Gebetsmühlenartig hatte ich mir seinerzeit "pro Aktie" und "pro DAX" in diversen Analysen nebst Sonderstudien die Finger wund geschrieben, dass man dabeibleiben bzw. kaufen müsse, nicht etwa in Panik verfallen oder gar noch verkaufen soll. Wer damals dem Markt dennoch den Rücken kehrte, der reibt sich wohl dieser Tage verwundert die Augen: Mit 13249 Punkten beendete unser DAX das Börsenjahr 2019. Das war dann also ein Anstieg von sagenhaften + 2970 Indexpunkten seither oder in Prozentpunkten ausgedrückt + 28,9 % ! 1 Jahr und 3 Tage  wurden hierfür zeitlich benötigt, nicht eben viel und somit eine gänzlich andere Welt ... . Der HSlivetrading-Service erzielte in 2019 übrigens + 5663 DAX-Punkte.
 
Am ersten Handelstag des neuen Jahres 2020 legte der DAX dann gleich wieder richtig los und versuchte sich bereits wieder am 2019er-Hoch von 13425 Punkten. Dort wurde der Markt aber erst einmal ausgebremst und tags darauf sorgte die Eskalation zwischen den USA und dem Iran für eine "politisch schwache" Börse. 13120 sah man am Freitag bereits im Tagestief, bevor sich der Index dann wieder bis 13219 erholte. Technisch steht nun bei 13425 Punkten erst einmal ein Doppeltop im Raum. Dieses wird ergänzt von dem Vorgängerhoch von 13374 Punkten. Unter 13140 würde dieses Doppeltop nach unten hin aufgelöst werden - das war also im Freitagstief schon richtig brenzlig. Unter 13140 würde sich ein rein rechnerisches Kursziel aus dem Formationsabstand des Doppeltops bei 12855 Punkten ergeben. Das harmoniert recht gut mit dem Dezember-Tief von 12886 als Support. Und auch die Minimumkorrektur des 62-%-Fibonacci-Retracements des Anstiegs seit 11878 im Oktober 2019 wäre bei 12834 Punkten anzutreffen und verdichtet somit den Unterstützungsbereich. Viel Schlimmeres muss man also aus jetziger Sicht nicht erwarten bzw. befürchten.
 
Und das große Bild ? Zur Jahreswende ist es ja so Sitte, sich mit Jahresprognosen oder ähnlich visionären Dingen zu beschäftigen. Dass die gerade in dieser Disziplin so regelmäßig und so stark danebenliegenden "Fundamentalanalysten" der Banken dabei eher den Berufsstand einer ganzen, sehr gut bezahlten Branche bzw. Spezies komplett in Frage stellen, als etwas an der Börse Verwertbares abzuliefern, interessiert dann 1 Jahr später niemanden mehr, das Spiel beginnt von Neuem. In Bezug auf dieses große Bild würde der DAX bei Ausbruch über 13596 - und nur dann - ein überzeugendes Signal abliefern. Wäre ein solcher Ausbruch nachhaltig, so dürfte man langfristig an Kursziele im Bereich von 16900, mindestens aber 15500 Punkte glauben. Auch der Point-&-Figure-Chart (Reversal 3, Box Size 1 %) deutet da Größeres an und steht für einen Ausbruch bereit. 
 
In der aktuellen, von stark bullishem Sentiment geprägten Situation inmitten einer deutlich überkauften Marktlage fehlt mir dafür aber derzeit der Glaube. Nun geht es hier zwar nicht (nie) um meinen Glauben, es ist aber schlicht taktisch hier und jetzt sinnvoll, sich auch einmal eine Art Auszeit zu gönnen bzw. sich an die Seitenlinie zu begeben, solange der Ausbruch eben nicht "steht". Dies mag für Trader kaum in Frage kommen (schliesslich gibt es ja jeden Tag Signale und Bewegungen), gilt aber umso mehr für Investoren und erst Recht für diejenigen Marktteilnehmer, die im Vorjahr eine DAX-Hausse von über + 25 % verschlafen haben. Man muss kein Prohet sein, um auf 25 % höherem Kursniveau von einem dementsprechend schlechteren Chance-Risiko-Verhältnis zu sprechen.  

 

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Auch in 2018 entstand erneut ein Allzeithoch in unserem Tradingergebnis. Im HS-Tradingservice sind nun mehr als 11 Jahre in Folge positive Jahresergebnisse (auch in Jahren eines stark fallenden DAX) erreicht. 10 Jahre davon (außer 2012) gab es zudem eine deutliche Outperformance ggü. dem DAX. Die Performancerechnung erhalten Sie regelmässig per Mail, via Newsletter oder Kontaktformular.
 
 
Holger Struck HS hslivetrading trading Börse DAX Holger Struck

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