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Hochprofitable Marktanalysen und Tradingsignale
                 Hochprofitable Marktanalysen und Tradingsignale 

DAX - Chartanalyse / weekly

DAX-Signal Tradingsignal Chart Signal Trading HS Struck DAX - Wochenchart ab 02.03.2020 (Beispielanalyse)

                                              DAX:

 

Zumindest bis hin zum 19. Februar wurde der Corona-Virus an den Weltbörsen weitestgehend ignoriert. Der DAX z.B. klopfte an an jenem Tage noch einmal an seinem Allzeithoch von 13795 Punkten an und erreichte 13789 Punkte. 7 Handelstage später (in Worten "Sieben") wurde im bisherigen Tief sogar bei 11724 Punkten gehandelt. Das Wochenminus beträgt somit kaum zu glaubende 12,44 Prozentpunkte oder absolut minus 1689 DAX-Punkte und man fragt sich, ob bzw. wann man so etwas zuletzt einmal gesehen hat. Seltenheitswert hat es auf jeden Fall. Mit 2 heftigen Abwärtsgaps im Tageschart, einem großen Abwärtsgap im Wochenchart und einer Wochenkerze, die ihresgleichen sucht herrscht glasklar Risk-Off-Modus und nunmehr sogar Verkaufspanik vor. Und wenn man bis zum letzten Freitag hin (leider noch) sagen musste "Panik - ja" aber bis dahin "Sell-Out -  nein", so hat sich dies dann mit eben jenem Freitag, einem nochmaligen Tagesverlust von 3,86 % nach Abwärtsgap, explodierenden Volatilitätsindikatoren und v.a. der nunmehr offensichtlichen Explosion des Handels- bzw. Abwärtsvolumens auch geändert bzw. stellt seither ein "erfülltes Kriterium" dar.
 
Um es klar zu sagen: So ziemlich niemand auf dieser Welt vermag wohl zu sagen, wie das alles weitergehen wird. Und so kann oder könnte nach "Ausverkauf Nr. 1" eben auch Ausverkauf 2 - 48 folgen. Die Regel wäre das aber eben nicht (sondern eine absolute Ausnahme selbst in exorbitantesten Krisen dieser Welt). Ausverkauf ist eben erst einmal Ausverkauf, die Lager (Aktien im Angebot) sind dann im Normalfall erst einmal leer und der Spielraum für weitere "Schnäppchen" ist dann eben begrenzt. Wie so oft (in der Geschichte) zuvor nimmt der mediale Hype rund um den Virus nie gesehene Ausmaße an, während in der Gesamtstartistik aller weltweit bekannten Infektionsfälle nun schon knapp 49 % (!) als geheilt (recovered) in der Statistik ausgewiesen werden. Ein Jeder, der zu denken vermag, mache sich seinen Reim daraus... . Ein Wachstumseinbruch im 1. Quartal gefolgt von Nachholeffekten ist "so" wesentlich wahrscheinlicher als die globale Rezession, zumal nun so langsam jedes Land der Welt so seine mehr oder weniger "geeigneten Gegenmaßnahmen" erhoben hat.
 
Technisch hat der DAX seinen bereits als fulminat zu bezeichnenden Anstieg seit Oktober 2019 und 12886 Punkten nun binnen gut einer (!) Woche komplett preisgegeben. Alle Anzeichen einer Übertreibung liegen hier m.E. vor. Kann es dennoch noch tiefer gehen ? Klar - weil es das immer kann - Tautologie pur. Bei 13800 (knapp) erhielt ich reihenweise Anfragen, ob man nun kaufen müsse. Antwort: "Am besten hätte man das Mitte 2019 bei 11266 im Tief getan". Heute fragt man sich und mich, ob man verkaufen soll - die Antwort können Sie sich denken, aus marktanalytischer Sicht ist man da zwar lediglich 7 Tage, aber eben fast 2000 sagenhafte Indexpunkte zu spät dran. Der rund 15-prozentige Kursverfall seither ist der größte nach einem Allzeithoch der Indizes (DAX, Dow Jones) den es jemals in der Historie der Menschheit bzw. dieser Indizes gab. Und das sollte einem wohl zu denken geben ...   
 
Mit Blick auf Wochen- und Monatscharts des DAX ist mit dem Freitagstief das 62%-Level (Minimumkorrektur nach Fibonacci) des Anstiegs 8354 - 13795 seit dem Jahre 2014 fast punktgenau erreicht worden. Aus dem Monatschart heraus möge am besten das höchste Retracement von 11386 Punkten bezogen auf den Anstieg seit 3588 Punkten seit dem Jahre 2009 nie mehr unterschritten werden, um nicht an Kurse des DAX unterhalb der 10000er-Marke denken zu müssen. Wer gerne Aktien oder Aktienindizes auf Allzeithochs kauft (was übrigens nicht einmal die schlechteste Anlagestrategie ist, "Darvas" lässt grüssen), der war zu Beginn des Jahres stark gefordert. Wer lieber im Ausverkauf - und somit aktuell rund 15 % tiefer - zuschlägt, der ist es nun.  

 

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Auch in 2018 entstand erneut ein Allzeithoch in unserem Tradingergebnis. Im HS-Tradingservice sind nun mehr als 11 Jahre in Folge positive Jahresergebnisse (auch in Jahren eines stark fallenden DAX) erreicht. 10 Jahre davon (außer 2012) gab es zudem eine deutliche Outperformance ggü. dem DAX. Die Performancerechnung erhalten Sie regelmässig per Mail, via Newsletter oder Kontaktformular.
 
 
Holger Struck HS hslivetrading trading Börse DAX Holger Struck

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