DAX:
Der DAX besticht einmal mehr durch relative Schwäche im internationalen Vergleich und hat im Gegensatz zu den US-Indizes und vielen Indizes in Asien seit Januar
keine neuen Allzeithochs mehr erreichen können. Vielmehr wurde nach dem Rekordstand bei 25507 Punkten bis in den März hinein eine Abwärtswelle bis hin zu 21863 Punkten absolviert. Immerhin von dort
aus wurden mittlerweile Minimum-, Normal- und Maximalkorrekturen gen Norden absolviert (38, 50 und 62%-Levels der vorausgegangenen Abwärtswelle). Sogar das "Hilfsretracement" (76,4 %) bei 24647
Punkten wurde wieder überboten, aber eine neues ATH blieb aus.
Mit neuerlicher Schwäche der US-Märkte zum Wochenschluss muss hier wieder
sehr viel in Frage gestellt werden. Zunächst die besagten 24647 Punkte, darunter 24115 als 62-%-Level. Dann wäre auch der SMA-20 unterboten und der wichtige 50-Tage-Durchschnitt wie auch die
200-Tage-Glättungen (EMA und SMA) stünden wieder auf der Agenda. Darunter würde dann so mancher Bullentraum "bis auf weiteres" platzen. Besserung der Lage nur und frühestens bei Rückeroberung der 25
K (25024), besser via Gap-Closing oberhalb von 25061.
Im HS-Tradingservice sind nun mehr als 19 Jahre in Folge positive Jahresergebnisse (auch in Jahren eines stark fallenden DAX, Ausnahme war 2018, dort nur im
Positionstrading) erreicht. 15 Jahre davon (außer 2012, 2018) gab es zudem eine deutliche Outperformance ggü. dem DAX. Die Performancerechnung erhalten Sie regelmässig per Mail, via
Newsletter oder
Kontaktformular.